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Montag, 13. Oktober 2008
Beamer ist nicht "Beamer"!
langerth, 21:26h
... an der Central High School in Grand Junction.
Gestern Abend landeten wir puenktlich und wohlbehalten.
Die Fluege waren allesamt angenehm und ruhig -- nur eben seeeehr lang. Zehn Stunden von Frankfurt nach Denver sind seeeehr lang.
Dafuer gab's aber ein interessantes Filmprogramm auf den Touchscreens der Kabinensitze. Die hoechste Einschaltquote unter den Teilnehmern hatte "Verliebt in die Braut". Ich geb's zu: ich hab's auch gekuckt.
Bereits im Flugzeug knuepften wir neue Kontakte. Melanie und Enrico unterhielten sich stundenlang mit einem aelteren amerikanischen Ehepaar. Als ich hinzu kam und die Amerikaner fragte, ob sie sich benehmen, schwaermten sie "Oh, most definitely!"
Mein polnischer Nachbar Macej flog zu einem Kongress ueber digitale Anwendungen von... Dings... nach Aspen.
Spannend wurde es auf dem Airport von Denver, als wir durch Wartezeiten bei Einwanderungsbehoerde und diversen Security Checks gerade noch rechtzeitig unseren kleinen Flieger nach Grand Junction schafften.

Heute jedenfalls weichen die Schueler ihren Gastbruedern und -schwestern nicht von der Seite: 'shadowing hosts' nennt sich das Konzept. Also besuchen wir mit ihnen den Unterricht, die Bibliothek, die Cafeteria. Und ab und zu treffen wir auf den Gaengen der High School Deutsche.
Ich konnte heut morgen bereits an einer Lehrer-Fortbildung des Arbeitskreises "Benotung" teilnehmen. Die Kollegen hier stellen sich zunehmend die Frage, ob die Zensuren, die sie vergeben, ueberhaupt die Leistungen ihrer Schueler adequat wiedergeben. Fragt sich das nicht jeder Lehrer? An amerikanischen High Schools werden aber - viel mehr noch als an deutschen Gymnasien - Noten aus disziplinarischen oder ordnungspolitischen Gruenden vergeben. Da hat es das schlampige unterforderte Genie erst recht schwer. Mathelehrerin Julie: "Life is not a checklist!"
Diskussionsgrundlage war ein Vortrag von Kim von einer Mittelschule im Nachbarort. Sie brachte ihre Praesentation auf USB-Stick mit -- und zeigte sie mit einem PROJECTOR. Nix "Beamer"!
Gestern Abend landeten wir puenktlich und wohlbehalten.
Die Fluege waren allesamt angenehm und ruhig -- nur eben seeeehr lang. Zehn Stunden von Frankfurt nach Denver sind seeeehr lang.
Dafuer gab's aber ein interessantes Filmprogramm auf den Touchscreens der Kabinensitze. Die hoechste Einschaltquote unter den Teilnehmern hatte "Verliebt in die Braut". Ich geb's zu: ich hab's auch gekuckt.
Bereits im Flugzeug knuepften wir neue Kontakte. Melanie und Enrico unterhielten sich stundenlang mit einem aelteren amerikanischen Ehepaar. Als ich hinzu kam und die Amerikaner fragte, ob sie sich benehmen, schwaermten sie "Oh, most definitely!"
Mein polnischer Nachbar Macej flog zu einem Kongress ueber digitale Anwendungen von... Dings... nach Aspen.
Spannend wurde es auf dem Airport von Denver, als wir durch Wartezeiten bei Einwanderungsbehoerde und diversen Security Checks gerade noch rechtzeitig unseren kleinen Flieger nach Grand Junction schafften.

Heute jedenfalls weichen die Schueler ihren Gastbruedern und -schwestern nicht von der Seite: 'shadowing hosts' nennt sich das Konzept. Also besuchen wir mit ihnen den Unterricht, die Bibliothek, die Cafeteria. Und ab und zu treffen wir auf den Gaengen der High School Deutsche.
Ich konnte heut morgen bereits an einer Lehrer-Fortbildung des Arbeitskreises "Benotung" teilnehmen. Die Kollegen hier stellen sich zunehmend die Frage, ob die Zensuren, die sie vergeben, ueberhaupt die Leistungen ihrer Schueler adequat wiedergeben. Fragt sich das nicht jeder Lehrer? An amerikanischen High Schools werden aber - viel mehr noch als an deutschen Gymnasien - Noten aus disziplinarischen oder ordnungspolitischen Gruenden vergeben. Da hat es das schlampige unterforderte Genie erst recht schwer. Mathelehrerin Julie: "Life is not a checklist!"
Diskussionsgrundlage war ein Vortrag von Kim von einer Mittelschule im Nachbarort. Sie brachte ihre Praesentation auf USB-Stick mit -- und zeigte sie mit einem PROJECTOR. Nix "Beamer"!
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Samstag, 11. Oktober 2008
Die LVZ berichtet
langerth, 14:20h

Gestern waren wir drin! Die LVZ Muldental druckte einen schönen kleinen Artikel mit Farbfoto über unseren bevorstehenden Start.
Stichwort "Start": Ich muss dann wohl mal packen. Oder erst den Abwasch machen? Oder vorher nochmal Dinge einkaufen? Vor allem den Überblick behalten.
Laut meiner Liste hab ich fast alles beisammen: Nur noch Diafilme brauche ich und guten deutschen Kaffee für Marks deutsche Frau. Da genne mir driebm e scheenen Gaffej dring'ng...
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Dienstag, 7. Oktober 2008
We are excited!
langerth, 00:35h

Heute hatten wir unseren letzten Treff -- und es gab viel zu fragen: Wieviel Gepäck darf man nochmal mitnehmen? Was darf überhaupt noch ins Handgepäck? Wollen wir uns wirklich schon um halb Fünf am Flughafen treffen? Und natürlich Absprachen zu den Präsentationen, die wir an der High School geben werden: Ich freue mich besonders auf die Russischstunde für Amerikaner - und die Wiederauflage des deutschen Kochstudios. "Can we have more Bratwurst please?"
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Noch 7 mal schlafen
langerth, 02:05h

Heute in einer Woche sind wir... immer noch unterwegs. Ich kauere im A 340 auf meinem Sitz F irgendwas und finde keinen Schlaf, denke mir "Jetzt ist's zu Hause schon Mitternacht..." oder so.
Morgen trifft sich die ganze Truppe. Für die Schüler muss es eine riesige Aufregung sein. Ich freu mich für sie -- und für mich ist's wie eine Art Heimkehr in die Fremde. Mensch, das war dialektisch! Mein Merkzettel wird derweil langsam länger. Na zum Glück!
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