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Donnerstag, 30. Oktober 2008
Ein schöner Tag
langerth, 06:00h

...war heute. Für uns, weil es rüber nach Utah ging (siehe Foto), für die Fans der Philadelphia Phillis, weil sie Punkt 20 Uhr Baseball-Meister wurden und für die Fans von Obama, weil er heut Abend auf allen wichtigen Fernsehkanaelen eine halbe Stunde am Stück Werbung machen durfte. Das Geld hat er ja und wollte es eben sinnvoll ausgeben. Für die Phillis freut es mich, weil sie in der 126. Saison erst zum zweiten Mal Champion geworden sind - das waere so, als ob Schalke nun endlich mal wieder Meister würde -und weil sie die Besten in einem Spiel sind, von dessen Regeln ich keine Ahnung habe. Ich war nur erstaunt, dass ein Wurf eines Spielers, den sein Mannschaftskamerad faengt, weil der mit der Keule aus der anderen Mannschaft ihn nicht getroffen hat, alles entscheidend war und nun eine ganze Region in einen Freudentaumel versetzt hat.
Die bizarren Felsenformationen der Arches hab ich dagegen still genossen und Fotos geschossen. Freilich hab ich schon welche von vor zwei Jahren, als ich zweimal da war. Und das ist ja auch das Schoene: an einen Ort zurueck zu kommen, den man mag. Statistisch gesehen war ich in den letzten beiden Jahren somit haeufiger dort als am Kreidefelsen und im Pfossental. Letzteres fuehrt allerdings das Ranking meiner beliebtesten Orte auf der Welt weiter an, weil es weder im Arches Park noch im Nationalpark Jasmund bewirtschaftete Almen mit Freisitz gibt.
Den Schuelern hat's in Utah auch gefallen. Nach der Aussicht am "Dead Horse Point" (siehe Foto oben) hatten sie sich dann aber doch satt gesehen -- und wollten auch nicht mehr stundenlang vor meiner Kamera posieren.
Nach gerade Mal zwei Stunden waren wir wieder in Grand Junction. Schön war's.

Na aber! Dass ein solcher Felsen immer noch
unverhuellt da stehen darf... Alles Natur eben ;)
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